ERZIEHUNG


 

Erziehung ist „k“ eine Glückssache 

 

 

Hundeerziehung gleicht in vielen Punkten der Erziehung von Menschenkindern. Liebevoll und geduldig sollten Sie sein, aber auch Konsequenz und Durchsetzungsvermögen gehören dazu.  

Ist der kleine Beardie erst einmal bei Ihnen eingezogen, beginnt zunächst eine kurze Zeit des gegenseitigen Kennenlernens. So, wie Sie Ihr neues Familienmitglied beobachten, wie es sich verhält, genauso beobachtet Sie der kleine Hund, um bereits abzuchecken was man darf und was nicht. Beardies sind ausgezeichnete Beobachter, vor allem dann, wenn Sie es gar nicht bemerken. Lassen Sie sich diese Zeit und testen Sie, wie sich der Kleine, in den für ihn so vielen neuen Situationen verhält. 

Beardies sind schon als Welpen ausgesprochene Persönlichkeiten. Sie werden in diesen ersten Tagen merken ob der Kleine frech und ungestüm auf alles zugeht, oder ob er gelassen alles Neue beobachtet und eher auf eine Aufmunterung von Ihnen wartet um es zu betrachten.  

Stellen Sie sich bei der Erziehung bitte darauf ein, denn auch Menschenkinder sind verschieden. Alle Familienmitglieder sollten sich auf wenige aber gleiche Kommandos einigen. Z.B benutzen Sie das Wort „Nein“ für alles, was der Welpe nicht tun soll. Dieses Wort sollte immer in dem Moment, in dem der Welpe etwas Unerwünschtes tut, mit kräftiger und bestimmender Stimme kurz und deutlich ausgesprochen werden. Wie bereits erwähnt, gibt es Hundekinder, die beim ersten „Nein“ aufhören, an der Tischdecke zu ziehen, dass ist aber eher selten. Meist muss man sich von Anfang an durchsetzen und den Kleinen von seinem Vorhaben abbringen. 

Überlegen Sie es sich immer genau bevor Sie „Nein“ sagen, denn wenn Sie es sagen, müssen Sie es auch durchsetzen und dürfen auf gar keinen Fall nachgeben, egal wie gut dem Welpen die Tischdecke schmeckt und wie niedlich er dabei aussieht. (Ab und zu kann man auch mal heimlich beobachten, wie er Kleine Unfug treibt J) 

Hat er die Bedeutung dieses Zauberwortes erst einmal begriffen und vor allem hat er auch begriffen, dass Sie sich durchsetzen, also sein Boss sind, ist die Erziehung gar nicht so schwer. Ein Hund brauch Regeln und einen Chef um glücklich leben zu können. Auch in einem Wolfsrudel ist alles in bester Ordnung solange der Leit-Wolf die Regeln aufstellt und auf dessen Einhaltung achtet. Alle Mitglieder dieser Wolfsfamilie, ob hoch oder niedrig im Rang, fühlen sich sicher und geborgen. 

Schnell wird der Kleine seinen Namen kennen, wenn Sie ihn rufen und sein Kommen mit einem klitzekleinen Leckerli belohnen oder ihn ausgiebig loben. Beardies finden es ganz toll, wenn man sie überschwänglich lobt und auch sonst Unfug mit ihnen treibt. Spielen Sie mit Ihrem Welpen und sprechen Sie viel mit ihm, Sie werden merken, dass er Sie versteht (lassen Sie sich bitte nicht von Ihrem Nachbarn dabei beobachten J) 

Nur wenn Sie es schaffen, zu Ihrem Hund ein inniges Vertrauensverhältnis aufzubauen, werden Sie sehr viele schöne Jahre miteinander verbringen.