BEISSHEMMUNG


 

Einer der wichtigsten Punkte beim Spiel (mit Hunden und Menschen) ist das Erlernen der Beisshemmung. 

Der Hund kennt keine Beisshemmung von Geburt an, dies muss erst erlernt werden. Eine gute Mutterhündin hat normalerweise bei den Welpen eine gute Beisshemmung ihr gegenüber durchgesetzt. Die Beisshemmung muss der Hund auch dem Menschen gegenüber lernen. 

1.    Beim Spielen mit anderen Welpen erlernt er eine gute Beisshemmung (quietschen =   Angreifer lässt los).

2.    Beim Spielen mit Menschen lernt der Welpe die dünne Haut kennen. Wenn es weh tut, soll der Mensch einen lauten hellen Ton (ähnlich dem Quietschen der Hunde) austossen. Wenn der Welpe nicht aufhört, wird das Spiel sofort abgebrochen. Der Welpe wird ignoriert oder in die Box geführt. Hunde lernen leicht, wie fest sie „beissen“ dürfen, ohne dass es weh tut. 

Ohne dieses Lernen geht es nicht, er muss ja üben können! Auch beim erwachsenen Hund muss darauf geachtet werden, dass die Beisshemmung erhalten bleibt. Gerade beim alten Hund kann die Beisshemmung mit der Zeit abnehmen. Darum muss sie ein Hundeleben lang kontrolliert und gefestigt werden. 

Mit einer gut antrainierten Beisshemmung kommt es bei einem „Angriff“ nicht zu sehr schlimmen Verletzungen, wie ohne Beisshemmung. Der Hund kann sich nur mit den Zähnen wehren. 

Kinder nie mit Hunden alleine lassen. Kinder und Hunde zusammen sind in gewissen Situationen unberechenbar.