AUSBILDUNGSVORSCHRIFTEN

  

Ausbildungsanforderungen für Hundehalter

 

Die Eidgenössische Tierschutzverordnung (TSchV) ist am 1. September 2008 in Kraft getreten und schreibt für Ersthundehalterinnen und -halter (Personen, die nicht nachweislich schon einen Hund gehalten haben) eine theoretische Ausbildung im Umfang von mindestens 4 Stunden vor, bevor der Hund angeschafft wird.

Die praktische Ausbildung umfasst für alle neu erworbenen Hunde mindestens 4 Einheiten von einer Stunde Dauer.  Diese müssen mit dem eigenen Hund innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb des Hundes absolviert werden.

 

Zur Bestätigung dieser Ausbildungen werden sowohl für den theoretischen wie für den praktischen Teil Sachkundenachweise (SKN) ausgestellt. Dazu berechtigt sind nur Hundetrainer, welche über die dazu vom Bundesamt für Veterinärwesen ausgestellte Berechtigung verfügen. 

Die entsprechende Übergangsfrist ist am 31. August 2010 abgelaufen.

 

Alle Halter von Hunden, die nach dem 1. September 2008 neu angeschafft worden sind, müssen auf Verlangen den Sachkundenachweis vorlegen können. Die Kontrolle obliegt den Gemeinden, die im Rahmen des Vollzugs des Hundegesetzes zuständig und jederzeit berechtigt sind, das Vorliegen der Sachkundenachweise zu überprüfen.

 

Mit dem Vorliegen des SKN ist auch der Nachweis eines praktischen Hundeerziehungskurses, wie ihn das kantonale Hundegesetz für Hunde mit einem Erwachsenengewicht von mehr als 15 kg vorschreibt, erbracht.

 

Das Veterinäramt und die Gemeindebehörden überprüfen das Vorliegen der notwendigen SKN bei allen Tierschutzmeldungen und anderen Abklärungen im Zusammenhang mit Hundehaltungen. 

 

Das Veterinäramt kann anerkannte Hundeschulen jederzeit hinsichtlich der Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und der Vermittlung der geforderten Lerninhalte überprüfen.